Bauherren-Tipps: Das sollten Sie beim Garagenbau beachten

Möchten Sie nicht länger Laternenparker sein und Ihr Auto im Winter täglich von Eis und Schnee befreien müssen? Stören Sie sich am Vogelkot, der Ihr Fahrzeug überzieht und sich in den Lack einfrisst? Außerdem ist Ihr Auto ständig in Gefahr, von Vandalen zerkratzt oder noch erheblicher beschädigt zu werden (kommt natürlich drauf an wo sie wohnen ;-)).

Dann wird es Zeit, dass Sie sich mit der Planung Ihrer eigenen Garage befassen. Hier steht Ihr Fahrzeug sicher und geschützt und diese Art der Unterbringung bedeutet gleichzeitig Werterhalt. Schließlich möchten Sie bei einem zukünftigen Fahrzeugwechsel einen möglichst hohen Erlös als Anzahlung für den Neuen erzielen. Oder nicht?

Außerdem haben Sie doch sicherlich im Rahmen des Bauantrag eine Stellfläche auf dem Grundstück angegeben. Der Platz für einen “Unterschlupf fürs Auto” sollte also vorhanden sein.

Am Beginn steht eine ausführliche Planung

Ihre Garage können Sie in konventioneller Bauweise errichten oder in Form eines fertig angelieferten Modells bestellen. Zahlreiche Produzenten befassen sich mit der Herstellung von Fertiggaragen und bieten Ihnen ein vielfältiges und umfangreiches Sortiment. Bei der Planung bezüglich der Nutzung und Größe der Garage bestehen zwischen beiden Bauweisen kaum Unterschiede.

Zunächst sollten Sie sich über die Nutzung Ihrer zukünftigen Garage mit allen Familienmitgliedern einen Überblick schaffen. Dient sie lediglich als Unterstellmöglichkeit oder möchten Sie den Raum auch als Hobbywerkstatt nutzen? Nach diesen Überlegungen richtet sich die Intensität der Wärmedämmung. Planen Sie auch den Platz für Gartenmöbel und Gartengeräte mit ein.
Klären Sie, wie viele Autos Platz benötigen und wie groß diese perspektivisch sein könnten. Ein Van oder ein Kleintransporter für die zukünftige Selbstständigkeit benötigt viel mehr Platz als ein kleiner Stadtflitzer. Fertige Garagen können Sie als Einzelgarage, Doppelgarage, als Großraum- oder Reihengarage bestellen. Gehen Sie dabei, solange dies die Fläche auf Ihrem Grundstück zulässt, mit mindestens 10 Prozent Platzreserve im Inneren vor.

Die Architektur bestimmt das zukünftige Aussehen

Beim konventionellen Garagenbau können Sie dessen Architektur an Ihr Wohnhaus anpassen. Dieser Weg ist jedoch sehr teuer. Eine Fertiggarage hingegen sieht in ihrer Grundvariante standardisiert aus und wirkt eventuell „danebengestellt“. Sie können dieses kleine Manko mit einem gleichfarbigen Anstrich der Garage, einer Spalierbepflanzung oder anderen Verschönerungen etwas überdecken. Sie können aber auch eine solche fertige und preiswerte Garage bereits bei der Bestellung an Ihr Wohnhaus anpassen lassen. Fast alle Hersteller bieten dazu verschiedene Dachformen, Giebelgestaltungen und sie fügen auch Ihre individuell gewünschten Konturen ein.

Benötigen Sie eine Baugenehmigung?

Jedes Bundesland verfügt über seine eigene Landesbauordnung, in der auch der Bau von genehmigungspflichtigen Garagen geregelt ist. Darüber hinaus haben viele Kommunen diese Bestimmungen nochmals an die eigene, regionale Gestaltung angepasst. Errichten Sie Ihre Garage in einem Gebiet mit Flächenbebauungsplan, finden Sie auch darin entsprechende Festlegungen. Deshalb ist es immer angeraten, dass Sie sich bei Ihrer zuständigen Gemeindeverwaltung nach der Erfordernis einer Baugenehmigung erkundigen. Selbst, wenn Sie diese Genehmigung nicht benötigen, können Sie sich gleichzeitig bezüglich der Vorschriften über Abstandsflächen und Gebäudehöhen zu Ihren Nachbarn kundig machen. Sie ersparen sich damit eventuellen Ärger mit der Nachbarschaft.

Falls Sie eine Baugenehmigung benötigen, fordert die Kommune meist ein Bauprojekt von einem vorlageberechtigten Bauingenieur. Bei einem konventionellen Garagenbau kommen damit erhebliche Projektierungskosten auf Sie zu. Entscheiden Sie sich jedoch für eine fertige Garage, erhalten Sie diese komplette Dokumentation zur Einreichung vom Hersteller. Sie sparen damit Zeit und Kosten.

Fundament und Ausstattung

Für eine massiv errichtete Garage benötigen Sie grundsätzlich ein frostfreies Fundament und eine stahlbewehrte Bodenplatte. Die Kosten einschließlich Erdaushub und Einschalarbeiten sind erheblich.
Fertige Garagen bestehen aus gegossenem Beton, Stahl oder Holz. Sie sind deshalb wesentlich leichter, in sich stabil und beinhalten bereits einen Fußboden. Deshalb benötigen sie nur frostfreie Streifen- oder Punktfundamente und dazwischen eine gestampfte Sauberkeitsschicht aus Grobkies. Auch diesbezüglich sparen Sie wesentliche Kosten im Vergleich zum konventionellen Garagenbau.

Jede Fertiggarage wird per Tieflader angeliefert und mit einem Autokran auf Ihr vorbereitetes Fundament aufgesetzt. Innerhalb von ein bis zwei Stunden ist dieser Rohbau nutzbar und Sie müssen von baulicher Seite nur noch die Zufahrt anpassen. Alle Hersteller bieten Ihnen als Zubehör unterschiedlichste Torlösungen, Fenster und Innenausstattungen an. All diese Bauteile sind aufeinander abgestimmt und passen ohne weitere Zuarbeiten ineinander. Mit eigenem handwerklichen Geschick oder der Beauftragung eines Montagebetriebes ist Ihre Garage einschließlich Malerarbeiten innerhalb von zwei Tagen nutzbar. Wie viel Zeit hätten Sie für eine massiv errichtete Garage benötigt?

Fazit Garagenbau

Fertiggaragen sind preiswert, architektonisch vielfältig auswählbar und benötigen wesentlich weniger Nebenarbeiten als ein Massivbau. Sie ersparen Ihnen einen wesentlichen Aufwand an Bauzeit und Organisation und sind fast sofort nutzbar. Sie sollten jedoch nicht den Fehler machen, zu günstige Fertiggaragen aus Polen zu kaufen, gehen sie für eine dauerhaft gute Garage lieber zu deutschen Fachfirmen wie Juwel die sich auf Fertiggaragen spezialisiert haben.

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